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Börsen Lexikon

Aktienfond

Investmentfonds, die nach dem Grundsatz der Risikostreuung ausschließlich oder überwiegend in Aktien anlegt. Die Aktienauswahl ist abhängig von den Anlagegrundsätzen des jeweiligen Fonds und muss sich entsprechend gesetzlichen Bestimmungen in bestimmten Bandbreiten bewegen. Aktienfonds haben ein höheres Risiko, aber auch größere Chancen auf Wertsteigerungen als Rentenfonds. Zu den Aktienfonds gehören Standardwerte-Fonds und spezielle Aktienfonds, wie Branchenfonds, Themenfonds, Small-Cap-Fonds, Emerging Makets-Fonds sowie Indexfonds.

 


Aktienindex
Aktienindizes sind sie nichts weiter als statistische Kennziffern, die auf einer repräsentativen Auswahl von Aktien beruhen. So setzen sich beispielsweise sowohl der Dow Jones als auch der DAX aus jeweils 30 Standardwerten zusammen. Als eine Art Fieberkurve spiegeln Aktienindizes das tägliche Auf und Ab der Weltbörsen wider. Neben den aufgeführten Gesamtmarktindizes werden auch Indizes für verschiedene Branchen - zum Beispiel Chemie oder Bau - oder für Teilmärkte - beispielsweise der "Neuer-Markt-Index", der MDax oder der Smax - berechnet.



Ausgabeaufschlag
Der Ausgabeaufschlag ist eine einmalige Gebühr, die der Erwerber von Investmentfonds zusätzlich zum Kaufpreis des Fonds zahlen muss. Die Höhe des Ausgabeaufschlags steht in den Vertragsbedingungen der Investmentfonds und ist von Fonds zu Fonds verschieden.


DAX
An der Frankfurter Aktienbörse ermittelter Börsenindex. Er wird aus den Kursen der 30 umsatzstärksten deutschen Aktien berechnet und ist der meistbeachtete Indikator für die Kursentwicklung des deutschen Gesamtmarktes.


Dividendenrendite
Die Dividendenrendite ergibt sich aus der geschätzten Dividende je Aktie (in der Regel zwei Geschäftsjahre im Voraus), dividiert durch den aktuellen Kurs multipliziert mit 100.Neben den erhofften Kursgewinnen ist dies die zweite Ertragskomponente bei Aktienkäufen.


Hedge-Fond
Die Grundidee beim Einsatz von Hedge Fonds besteht darin bei möglichst geringem Risiko eine aktienähnliche Rendite zu erreichen und auch in widrigen Börsenphasen positive Erträge zu erwirtschaften. Um diesen Zielen nahe zu kommen sind dem Fondsmanager alle Mittel erlaubt. Seit dem 1. Januar 2004 können Privatanleger in originäre Hedgefonds nach deutschem Recht investieren. Darüber hinaus sind aber auch weiterhin andere bereits länger erhältliche Hedge-Fonds-Produkte für private Investoren zugänglich, die zumeist in Form von Zertifikaten, Genussscheinen oder KG-Beteiligungen angeboten werden. Aufgrund der mitunter großen Hebelwirkung eingegangener Positionen können Hedge-Fonds im Vergleich zu anderen Wertpapierfonds ein erheblich größeres Risiko bergen. Es gibt einige weltweit beachteten Barometer in der Hedge-Fonds-Branche. Einer davon ist der CSFB/Tremont Hedge Fund Index.


Rendite
Die Rendite ist der Gesamtertrag eines Wertpapieres in bezug zum investierten Kapital. Sie setzt sich zusammen aus Wertzuwachs, laufender Dividendenzahlung und Kosten für Kauf, Verkauf und Verwaltung. Sie wird in Prozent angegeben. Die Dividendenrendite von Aktien drückt das Verhältnis von ausgeschütteter Rendite zum jeweiligen Börsenkurs aus. Man errechnet sie, indem man die Dividende mit 100 multipliziert und das Ergebnis durch den aktuellen Börsenkurs dividiert: Dividendenrendite = Dividende x 100 : Kurs der Aktie. Hohe Dividendenrenditen können ein Kaufargument für einige Anleger sein. Andere dagegen schenken der Kursentwicklung eine stärkere Beachtung.


Transaktionskosten
Kosten, die durch den An- und Verkauf von Wertpapieren anfallen. Bei Investmentfonds sind sie für den Anleger in der Regel unsichtbar, da diese Kosten im Anteilspreis enthalten und nicht weiter aufgeschlüsselt werden. Allerdings werden in den Rechenschaftsberichten Hinweise auf diese Kosten gegeben.